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Das FranziskusForum "Hoher Blutdruck"

01.07.2010

informierte über Ursachen, Folgen sowie allgemeine und medikamentöse Therapiemaßnahmen.

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Das FranziskusForum Rücken- und Beinschmerzen

28.04.2010

informierte mit großem Erfolg über Ursachen und Therapie.

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28.04.2010 - Das FranziskusForum Rücken- und Beinschmerzen

informierte mit großem Erfolg über Ursachen und Therapie.

Mittwoch, 28.04.2010

Gleicher Schmerz – viele Ursachen

FranziskusForum informierte über Ursachen und Therapie von Rücken- und Beinschmerzen

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Mit 320 Gästen war das Forum ein besonderer Erfolg.


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Freuten sich über den großen Erfolg (v.l.): Ralf Heidlindemann, Dr. Ulrike Teßarek, Karin Gerhard, Prof. Dr. Michael Möllmann, Ulrike van Lochum, Dr. Ulrich Simon, Arne Schwindt und Prof. Dr. Ulf Liljenqvist, nicht im Bild: Dr. Christof Mittmann

Ein 100-Prozent-Thema, das fast jeden betrifft – So lässt sich der große Erfolg der Veranstaltung erklären. Beim FranziskusForum waren aktuell Unklare Rücken- und Beinschmerzen das Abendthema. Experten aus dem St. Franziskus-Hospital und dem FranziskusCarré beleuchtete diese Thematik aus verschiedenen Fachdisziplinen.. Die rund 320 Gäste stellten einen Besucherrekord auf und nutzten die Möglichkeit für einen regen Austausch und persönliche Gespräche mit den Fachmedizinern.

Durch die zweistündige Veranstaltung führte Professor Dr. Michael Möllmann, Ärztlicher Direktor des St. Franziskus-Hospitals. Nach seiner Begrüßung beleuchtete Dr. Christof Mittmann aus der Orthopädischen Praxis an der Bahnhofstraße verschiedene orthopädisch begründete Ursachen für Rücken- und Beinschmerzen. Vor allem ging er hierbei auf Veränderungen der Bandscheibe und den damit häufig verbundenen Ausstrahlungen in die Beine ein. Die Therapie dieser Beschwerden sollte wenn möglich durch konservative Methoden erfolgen, denn „die beste Operation ist die, die man vermeiden kann“, erklärt der Orthopäde.

Aus Sicht des Wirbelsäulenchirurgen referierte Professor Dr. Ulf Liljenqvist über die Verengung des Wirbelkanals, die so genannte Spinalkanalstenose. „Die Beschwerden, die mit zunehmenden Alter immer häufiger auftreten, äußern sich in nächtlichen Beinkrämpfen, ausstrahlenden Rückenschmerzen bis hin zu Taubheitsgefühl und Lähmungserscheinungen der Beine, die vor allem beim Gehen auftreten“, erläuterte der Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am St. Franziskus-Hospital. Durch die konservativen Maßnahmen wie Wärmeanwendungen und Krankengymnastik sowie mit Hilfe von Injektionen könne man den Schmerzen entgegenwirken. „Bei einer hochgradigen Kanalverengung lindert jedoch nur ein operativer Eingriff die Beschwerden - stets nach dem Motto So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“, erklärte er weiter.

Als Hüft-Spezialist ging Dr. Ulrich Simon, auf die hüftbedingten Schmerzursachen ein. Die häufigste Hüfterkrankung sei der Gelenkverschleiß, die Coxarthrose, die zu Beginn noch konservativ, letztendlich aber doch in den meisten Fällen operativ mittels künstlichem Gelenkersatz behandelt werde. „In Deutschland werden pro Jahr etwa 180 000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. Im St. Franziskus-Hospital wurden im letzten Jahr 1100 künstliche Gelenke eingesetzt, bei 700 Fällen handelte es sich dabei um künstliche Hüften“, verdeutlichte der Chefarzt der Klinik für Allgemeine Orthopädie am St. Franziskus-Hospital, das Ausmaß der Hüfterkrankungen.

Aus Sicht des Gefäßchirurgen erklärte Arne Schwindt die Zunahme der Patienten mit gefäßbedingten Beschwerden. Der Anstieg sei bedingt durch die stetig steigende Anzahl von Menschen mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes sowie durch die grundsätzliche Altersstruktur der Bevölkerung. Aufgrund von Ablagerungen in den Beinschlagadern komme es in frühen Stadien zu Beinbeschwerden, die im Volksmund Schaufensterkrankheit genannt werden. „Ungefähr. 4,5 Mio. Menschen sind allein in Deutschland hiervon betroffen und zu 98 Prozent liegt die Ursache in einem chronischen Verschluss durch Arteriosklerose“, erläuterte der Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und führte weiter aus: „Seit 1996 wurden im St. Franziskus-Hospital über 14000 Katheterbehandlungen und Operationen aufgrund von Durchblutungsstörungen der Beinschlagader durchgeführt.“.

Vor dem Hintergrund, dass etwa 80 Prozent aller Deutschen mindestens einmal im Leben Rückenschmerzen haben und bei etwa 90 Prozent seiner Patienten keine direkten Ursachen ausgemacht werden können, erläuterte Ralf Heidlindemann aus der Praxis für Schmerztherapie im FranziskusCarré anschließend die Behandlungsansätze der Schmerztherapie In den letzten Jahren habe sich ein mulitmodaler Therapieansatz etabliert, der auf Mobilisierung und Aktivierung des Patienten abzielt statt die Schmerzen nur zu dämpfen und den Patienten ruhig zu stellen. Karin Gerhard ging anschließend näher auf ein Spezialgebiet der o.g. Praxis ein. In der Osteopathie werde der Mensch stets als eine untrennbare funktionell zusammenhängende Einheit auf allen Ebenen (Körper/Seele/Geist) betrachtet. „Dies bedeutet, dass die Ursachen für den Schmerz in Rücken oder Bein in ganz anderen Regionen des Körpers liegen können.“, erklärte sie und ergänzte: „So kann sich z.B. eine eher harmlose Sprunggelenkverstauchung schmerzhaft im Rücken bemerkbar machen. Grund hierfür sind die zusammenhängenden Bindegewebsstrukturen im Körper – die so genannten Faszien.“

Unterstützt wurden die Referenten durch das Team TheraNet Westfalen. In der Aktiven Pause wurden Übungen vorgestellt, mit denen sich die unterschiedlichen Beschwerden lindern lassen und die im Alltag leicht umzusetzen sind. Auch hier beteiligten sich die Besucher aktiv und hatten Spaß an der Bewegung.

Des Weiteren war die Orthopädische Werkstatt des Sanitätshauses Menßen vertreten.  Interessierte konnten hier an einem Infostand Begleitmaterial bekommen und sich über Therapiemöglichkeiten und Hilfsmittel bei Rücken- und Beinbeschwerden informieren.




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